THE BIG SHOW CLXXXVI

Wo soll 2015 uns nur hinführen, wenn zum Auftakt des Jahres gleich über das letzte große Lagerfeuer der Nation debattiert wird? Und das mit Holger Gertz (Süddeutsche Zeitung), dem bekennenden Tatort-Afficionado Oliver Faßnacht (Eurosport) und Ole Zeisler (NDR). Wenn dann auch ein Mann der fast ersten Stunde, Raphael Honigstein (SZ, The Guardian) gemeinsam mit Marcel Meinert (SKY) und Andreas Renner (SKY) über die Premier League reflektiert, Marco Hagemann (RTL) beim BVB leichte Hoffnungsschimmer ausmacht, darf auch der geneigte Fußballfreund das BIG-SHOW-Jahr als eröffnet betrachten. Für Deutschlands Handball-Team geht es gleich in die Vollen, Anett Sattler (Sport1) wird die WM vor Ort in Katar betreuen, Markus Götz (Sport1) aus der Ferne die von ihm gestellten Prognosen auf Herz und Nieren prüfen. Geprüft wird in einem Motorsport-Solo auch die Geduld von Stefan “The Voice” Heinrich (Motorvision TV), während sich André Voigt (FIVE) und NBA-Chef Seb Dumitru mit dem aktuellen Geschehen in der stärksten Basketball-Liga der Welt auseinander setzen. Vier neue Mitglieder bekommt die Basebal Hall of Fame, nicht dabei sind, völlig unverdient, Heiko Oldörp (DPA) und Christoph Leischwitz (SZ), die dennoch die Kandidaten würdigen. Kein weiter Weg zur Huldigung, die mal wieder den Slalom-Assen Felix Neureuther und Marcel Hirscher widerfährt, diesmal aus kompetenter Richtung von Guido Heuber (Eurosport) und Johannes Knuth (SZ). Und dann ein Novum: die German Power Rankings, kritisch gewürdigt von Michael Körner (Sport1), in ihrer Premieren-Facon. Was bleibt zum Schluss? Viel Lärm um Nichts, oder doch ein bisserl, Jörg Allmeroth (Tennisnet.com) bringt jedenfalls Licht ins Dunkel um das Nürnberger WTA-Turnier. Fröstelnd wiewohl tapfer in den Studios: Franz Büchner (Sport 1).

THE BIG SHOW I

Premiere! Erstaufführung! Und auch wenn wir beinahe nix auf die Reihe kriegen, so haben wir doch wenigstens geklärt, dass a) Schalke Inter rauswerfen wird, und warum b) alle Offiziellen bei der Champions League Auslosung mitschreiben, obwohl die anwesenden elektronischen Geräte sie mit Informationen überwältigen.