THE BIG SHOW CCLXXXIX

Ohne besonderen Grund werden wir in unserer kleinen, sympathischen Familienshow ein klein wenig sentimental, erinnern uns an große Zeiten im Schatten eines Freudenhauses oder eines zweckentfremdeten Seniorenheimes in Serbien. Kein Wunder, tritt doch endlich mal wieder das telekombasketball-Duo Markus Krawinkel und der um vier Monate jüngere Michael Körner auf die Bühne, da ist es verständlich, dass auch die Fußballer um Jonas Friedrich (SKY) und den Ruhrpoeten David Nienhaus (FAZ) einer großen Mannschaft aus dem Breisgau gedenken. Immerhin blickt Andreas Renner (SKY) im Verein mit Christian Sprenger nach vorne, auch wenn zweistellige Minusgrade in Freiburg drohen. Nicht dem Verhältnis mit André Voigt (FIVE), auch wenn eine Abbitte an den großen Meister dringend nötig ist. Meisterlich hat Kilian Albrecht dereinst den Ganslern-Hang zu Kitzbühel bezwungen, Johannes Knuth (SZ) indes schon bei den Abfahrern auf der Streif zugehört. Günter Zapf (DAZN) und Franz Büchner (Sport1) sehen dagegen lieber Football – und das Herzensteam des Producers im Super Bowl. Den dann auch Fellow Bostonian Heiko Oldörp live und in person begleiten wird. Novak Djokovic hätte überraschenderweise auch Zeit, Oliver Faßnacht (Eurosport) und Jörg Allmeroth (tennisnet) beschäftigen sich natürlich nicht nur mit dem Ausscheiden des Titelverteidigers.

THE BIG SHOW CLXXXIX

Losentscheide, Wildcards, parteiische Schiedsrichter – grundsätzlich ist uns jedes Mittel gerade recht, um die nächste Etappe auf dem Weg, ja, wohin eigentlich, zu nehmen. Vielleicht doch noch auf einen Platz an der Champions-League-Sonne? Frank Fligge (Funke Mediengruppe) stutzt die BVB-Träumer auf das richtige Maß zusammen, Christian Sprenger (DFL) verbietet sich in Köln ohnehin das Träumen, alleine Jonas Friedrich (SKY) traut dem Stevens Huub in Stuttgart alles zu. Und mehr. Geanu so viel war auch für die deutschen Handballer drin, Anett Sattler und Markus Götz (beide Sport1) versuchen zu verstehen, warum es mit dem Titel in Katar nicht geklappt hat. Beinahe ebenso große Fragen stehen zur Klärung im Motorsport an, zumal Stefan Heinrich (Motorvision TV), Stefan Ziegler (formel1.de) und Pete Fink (motorsport-total.com) sich zwischen Daytona und Indy entscheiden muss. Die NBA hat sich für Dennis Schröder entscheiden – oder umgekehrt, egal, André Voigt (FIVE) würdigt nicht nur den deutschen Falken, sondern nimmt sich auch gleich der Power Rankings an. Die größte Power in der NFL besitzt zweifellos Rober Kraft, stolzer Eigner der Herzensmannschaft von Heiko Oldörp (DPA), den New England Patriots. Jürgen Schmieder (SZ) findet den QB der anderen Seite ganz toll, Russell Wilson nämlich, womit es an Nicolas Martin (GFL-TV) liegt, die sportlichen Aussichten von Super Bowl XLIX zu bewerten. Ebenfalls gen USA macht sich Ernst Hausleitner (ORF) auf, um sich dort an den alpinen Weltmeisterschaften zu erfreuen. Titus Fischer (laola1.tv) schließt sich zumindest mental an, sieht für die deutschen Damen indes kaum Edellmetall. Bleibt noch die Frage nach der Wachablöse im Welttennis – mit Blick auf die letzten verbliebenen Teilnehmer der Australian Open zweifeln auch Marcel Meinert (SKY), Oliver Faßnacht (Eurosport) und Marco Hagemann (RTL) leicht an dieser These. In den Studios? Ein Heizstrahler auf Hochtouren, rote Almdudlerdosen, Mozartkugeln. Business as usual.

THE BIG SHOW CLXXXVIII

It´s the most horrible time of the year … nun ja, wären da nicht die Australian Open und das Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Zu letzterem pflegt etwa Ski-Legende Marc Girardelli eine ganz besondere Beziehung, Johannes Knuth (SZ) baut sein indes erst auf. Dass in der bundesligafreien Zeit Beziehungen aller Art gepflegt werden dürfen und sollen, versteht sich von selbst. Dass eben jene des FC Bayern mit den Staaten Katar und Saudi-Arabien keiner kritischen Prüfung standhält, kann niemand gleubwürdger erklären als der bekennende FCB-Sympathisant Alex Feuerherdt (Collinas Erben). Die ersten Verfolger des Klassenprimus nehmen sich Oliver Seidler (SKY) und David Nienhaus (DerWesten.de) vor, auch Ole Zeisler (NDR) bezieht die meiste Freude als Fan ja aus diesem Kreise. Noch nicht an der Wüste, sehr wohl aber an den Leistungen der deutschen Handball-Nationalmannschaft erfreuen konnte sich bis jetzt Anett Sattler (Sport1). Und zur allergrößten Begeisterung der Motorsport-Gemeinde wird Pete Fink (motorsport-total.com) schon bald wieder literarsch glänzen, was letztlich auch den Beiträgen von Stefan Heinrich (Motorvision TV) und Stefan Ziegler (formel1.de) geschuldet ist. Eher zornig, wenn auch mit vollem Recht ein Hinweis auf dem Titel der neuen FIVE. Chefredakteur André Voigt klärt auf. Und wer zieht am liebsten den Zorn der NFL auf sich? Das Leib-und-Magen-Team von Heiko Oldörp (DPA), die New England Patriots. Gerade in dieser Woche gefällt sich Jürgen Schmieder (SZ) in der Rolle des Anklägers. Klagend auch der Unterton von Michael Körner (Sport1), vor allem dann, wenn es bei den Power Rankings der Spitze zugeht. Dort noch nicht angekommen ist Deontay Wilder, auch wenn Tobias Drews (RTL) dem neuen WBC-Weltmeister schon bald auch gegen Wladimir Klitschko einen ordentlichen Fight zutraut. Letzteren hat wieder einmal Rafael Nadal geliefert – Felix Grewe (Tennismagazin) und der mit noch wichtigeren Dinge beschäftigte Sascha Bandermann (Sport1) würdigen den Spanier … und wenigstens zwei deutsche Damen. Die Studios? Immerhin wieder mit Almdudler befüllt.